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Buchstabensuppe

Wenn nur Y, dann X. Wer A sagt, muss auch B sagen. Ich lasse mir doch kein X für ein U vormachen. Das ist das A und O vom kleinen Einmaleins! Kuck mal, draußen die Wiesen und drinnen der Blues. Ich kann tatsächlich das Alphabet auswendig. Ich konnte noch nie gut auswendig lernen, nicht mal in der Grundschule. Mir geht’s eher gut, wenn mein Gehirn spontan schnaggelt. Und nun sitze ich hier und warte auf das Y, damit endlich X. Klar, ich hab nen Knall, aber ich bin nicht allein, wir sind so aufgewachsen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Erst das neue Fahrrad, dann der Sport. Erst die neue Gitarre, dann das Gottsein. Und dann steht das Zeug alles herum und der angehende Gott sitzt sich den Arsch vor Youtube-Tutorials platt und träumt unzufrieden. Vielleicht ist das das heimliche (Un)Wesen der Generation Y, die vor einiger Zeit durch die Medien getrieben wurde? Das immerwährende Warten auf das noch Bessere, das kommen könnte, während man sein Leben verpasst. Satz mit X: So wird’s nix – Kaffee rein, Arsch hoch, Rockn'Roll!

Foto: Max Braun (CC BY-SA), bearbeitet vom Autor

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