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Aufbrechen

Ich breche auf. Ich breche alles auf. Ich werfe den Aufbruch ins Gras und halte die Hunde davon ab. Wie soll man diese Welt erneuern, wenn die Alt68er das schon getan haben? Kommune 1, alle nackt, alle ficken alle, alle kiffen mit allen, keiner arbeitet mit niemand, das ist die Lösung. Nicht. Übrig geblieben: Viel Gutes und ein Feminismus, der Männern nicht mehr die Schwänze ab sondern nur noch die Zungen raus schneiden möchte. Beruhigend? „Das System“ ist überall, und dann ein Web voller Mode­blogger­kinderinnen, die was von Business labern mit ihren Einnahmen in Ein­kaufs­gutscheinen von Produkten, für die sie dann wieder Werbung machen. Marionetten mit Stolz, die perfekten Menschen für diese neue Arbeits­welt; die Irren von morgen oder von übermorgen. Die alten Herren lachen sich derweil im Porsche Cayenne in ihre schmutzigen Fäustchen: Eine junge Generation, die alles macht, was man von ihr will! Endlich! Und ich? Ich bin zu alt für den Scheiß. Ich mache nicht mit. Ich breche auf. Am Ende nur mich selbst, denn die Welt ist mir allein zu viel.

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